Gaël Davrinche

Frankreich

Gaël Davrinche ist ein französischer Künstler, der 1971 in Saint-Mande geboren wurde und in Montreuil lebt und arbeitet. Er hat sein Studium an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris abgeschlossen und arbeitet hauptsächlich im Bereich der Malerei, aber auch der Skulptur.

Durch die entschiedene Gestik in seiner Malerei hinterfragt Gaël Davrinche das Porträt in seiner historischen und sozialen Bedeutung sowie seiner Realität und Vorstellungskraft. Indem er zwischen Sein und Schein wechselt, kombiniert der Künstler die überraschenden Accessoires der Figuren wie etwa die Boxhandschuhe oder die umgekehrte Topfpfingstrose, und bietet dabei auch eine Interpretation eines unvereinbaren Porträts. Seine Werke nehmen eine seltsame Wende, die uns mit der Allgegenwart des Objekts destabilisiert und darüber hinaus zu einer Analyse seiner individuellen Rolle in Bezug auf seine Haltung sowie seine Beziehung zur Welt und andere wird.

In seinen Werken – von den Gemälden großer Meister, die er manchmal auf freche Weise neu gestaltet, wie etwa „Mona Lisa“, bis hin zu seinen hyperrealistischen Porträts – wagt Gael Davrinche, alle möglichen künstlerischen Ausdrucksformen auszuprobieren. Er präsentiert in London Stillleben oder Porträts, Gemälde sowie Zeichnungen oder Pastelle Seite an Seite und beeindruckt das Publikum durch seine perfekte Technik. Diese Ausstellung beleuchtet seinen üppigen und vielfältigen Malstil und seine kraftvollen Werke.

Gaël Davrinches Kunstwerke wurden in Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt. Sie sind Teil mehrerer Sammlungen, darunter der Fondation Colas, des Musée Ingres, des Musée des Beaux Arts de Chambéry, des FRAC Haute-Normandie sowie der Fondation Salomon pour L'Art Contemporain.