Christina Disington

Norwegen

Christina Disington (1980) wurde in Trondheim, Norwegen, geboren und lebt derzeit in Larvik, einer Kleinstadt zwei Autostunden von Oslo entfernt.

Sie ist eine junge figurative, autodidaktische Künstlerin und ihre Gemälde sind hauptsächlich aus Öl auf Leinwand. Seit einigen Jahren stellt sie in New York, New Jersey, Kopenhagen und Norwegen aus.

Disington nahm auch an dem Programm Artist in Residency in Mana Contemporary, Jersey City im Jahr 2015 und an der Residency der Galleri Ramfjord im Jahr 2019 teil.

Disington wird von Künstlern wie Marlene Dumas, Jenny Saville und Sally Mann beeinflusst. Sie ist inspiriert von deren Fähigkeit, menschliche Zustände und Beziehungen auf eine wirklich mutige und zugleich zarte Weise darzustellen. Sie nutzt auch ihren eigenen Hintergrund und ihre eigenen Erfahrungen, da ihr eigener Alltag ein besonderes Interesse an den widersprüchlichen Gefühlen der Mutterschaft hat. Sie hat seit jeher eine Faszination und ein Auge für das Komische in menschlichen Interaktionen und Verhaltensweisen. Ausgeglichenheit und Nervosität sind Schlüsselwörter in ihrem Kunstwerk.

Christina Disingtons Gemälde fangen echte und zarte Momente in der menschlichen Interaktion ein. Ihre Gemälde sind emotional, lustig und schrullig, schön, aber dennoch hässlich und doch etwas verstörend. Manchmal arrangiert sie Fotoshootings mit Kostümen und Requisiten als Referenz für ihre Bilder. Die Modelle neigen dazu, enge Freunde und Familie zu sein. Sie möchte eine Verbindung zu ihren Probanden spüren, um bestimmte Aspekte ihrer Persönlichkeit zu extrahieren. So wird der Betrachter eine Schilderung erstellen, die auf seinem eigenen Hintergrund und seinen Gedanken zum jeweiligen Thema basiert.

„Ich war schon immer von Menschen fasziniert, die am Rande des Wahnsinns verweilen. Die Grenzen zwischen Ernsthaftigkeit und Humor, dem Gewöhnlichen und dem Seltsamen zu erkunden. Von Musikern, die fast, aber nicht völlig außer Kontrolle sind. Mit meinen Bildern strebe ich danach, das empfindliche Gleichgewicht zwischen kontrastierenden Gefühlen zu finden und wie diese, die menschliche Grenze herausfordern“.